Archiv der Kategorie: Autolack

Aufleber vom Auto entfernen ohne Kratzer

Nicht immer gefällt ein Aufkleber nach einer gewissen Zeit noch, manchmal sind es auch alte Aufkleber vom Vorbesitzer, die weg müssen. Oder auf der Frontscheibe ist kein Platz mehr für die Vignette und es muss einfach aufgeräumt werden, um wieder den Durchblick zu haben. Der alte Aufkleber muss also ab und das ohne Schäden am Lack zu hinterlassen.

Recht einfach lassen sich Aufkleber entfernen, wenn sie noch nicht lange kleben und der Kleber noch nicht durchgehärtet ist. Dann lassen sie sich meist leicht abziehen, vor allem, wenn das Auto zuvor vielleicht in der Sonne gestanden hat. Meist will man aber alte Aufkleber und Vignetten loswerden, bei denen der Kleber eben schon hart geworden ist. So hart, dass man den Eindruck hat, dass Aufkleber, Kleber und Lack zu einer Einheit verschmolzen sind.

Aufkleber entfernen vom Auto Tipps
Aufkleber lassen sich vom Auto zum Beispiel mit dem Haartrockner entfernen.

Aufleber vom Auto entfernen ohne Kratzer weiterlesen

Auto Hutablage lackieren färben

Die Hutablage von einem Auto kann man ganz einfach umfärben. Dazu benötigt man lediglich eine Spraydose der gewünschten neuen Farbe, in meinem Fall schwarz. Je nach größe der Hutablage noch eine zweite Dose Lack. Der Lack sollte nicht glänzend sein sondern matt. Die Hutablage gut reinigen (in diesem Fall ist sie aus einer Art Teppich) also absaugen und alle Sachen entfernen die da nicht mitlackiert werden sollen. Dann die Hutablage auf zwei Holzböcke legen und einfach ansprühen. Ich habe zwei Durchgänge gebraucht um von einem roten Farbton auf einen schwarzen zu wechseln. Foto der lackierten Hutablage:

umfärben der Hutablage
umfärben der Hutablage

Die Streifen sind nur Schatten von der Sonne von dem daüber befindlichem Sonnenschutz. Unser Hund Tonko ein Labrador mag übrigends Hutablagen (wie er noch klein war) wie man hier sehen kann:

Labrador Retriever Tonko
Labrador Retriever Tonko

Mehr über unseren Labrador auf der Webseite: Unser Labrador

Auto selber Lackieren mit Sprühdose

Autolack selber ausbessern mit der Dose:
Wer ein schon etwas älteres Auto hat – wie in diesem Bericht ein Mercedes 230E, W124 Baujahr 1988 – der möchte sich den Gang zur Autolackiererei evtl. sparen und Roststellen selber ausbessern. Das spart Geld und sieht gar nicht mal so schlecht aus. Etwas Feingefühl braucht man dazu allerdings schon im Umgang mit der Sprühdose und dem Schleifpapier.

Anleitung zum Autolackieren mit der Sprühdose
Benötigt werden folgende Dinge:
– Schleifpapier fein und Nassschleifpapier sehr fein
– Schleifklotz
– Einen Eimer Wasser
– Klebeband
– Zeitung oder Plastikfolie
– Grundierungsspray
– Drahtbürste für Bohrmaschine
– Spachtelmasse fein
– Glasfaserspachter (bei Löchern)
– Ein windstillen Ort

Vorbereitung zum Lackieren:
Sollte viel Rost vorhanden sein muss dieser komplett entfernt werden. Dafür eignet sich am besten eine Runddrahtbürste die man in die Bohrmaschine einspannen kann. Damit den Rost wirklich restlos entfernen. Das Foto zeigt wie der Rost an der Türkante mittels Drahtbürste entfernt worden ist.Drahtbürste zum Rost entfernen

Drahtbürste zum Rost entfernen

Als nächstes zerfressenes Blech bzw die Löcher mit Glasfaserspachtel zuschmieren. Die Fläche dann mit groben Trockenschleifpapier ca. 240 Körnung glatt Schleifen. Anschließend dann noch vorhandene Unebenheiten mit Feinspachtel behandeln und dann mit Nassschleifpapier ca. 600 Körnung glatt Schleifen. Jetzt die gesamte Fläche mit Grundierung aus der Sprühdose (graue Grundierung) einsprühen. Die erste Schicht etwas weniger Grundierung auftragen, so das ein gut haftender Untergrund entsteht. Die nächsten zwei Schichten dann satter Auftragen. Dazu die Spraydose in einem Abstand von ca. 25 cm in parallelen Bannen über die Fläche führen. Foto zeigt glatt geschliffene Klarlack-Fläche vor dem Auftragen der Autogrundierung:

Vorbereitung zum selber lackieren kfz
Vorbereitung zum selber lackieren kfz

Nun die Grundierung trocknen lassen. Danach die gesamte Fläche nochmal mit feinem Nassschleifpapier 600er oder besser 800er Körnung fein Schleifen. Nun die Fläche reinigen und drum herum den anderen Lack abkleben. In diesem Fall wird metalic Lack benötigt. Also einmal den metalic Basislack und danach dann den Klarlack. Foto zeigt die abgeklebte Fläche:
auto_selber_lackieren_dose
Der Basislack also das metallic wird zuerst nur drauf genebelt dann im zweiten Gang auch nebeln aber etwas stärker so das die Fläche gleichmäßig abgedeckt ist. Dazu mit der Lackspraydose genau so vorgehen wie beim Grundieren. Den Basislack anziehen lassen nicht komplett trocknen lassen und danach den Klarlack auftragen. Diesen nicht nebeln sondern gleichmäßig schön deckend auftragen. Dafür braucht man das richtige Feingefühl. Wer sich das noch nicht zutraut sollte es auf einem anderen Gegenstand vorher ausprobieren. Falls doch Nasen im Klarlack entstehen kann man die aber nachträglich noch ausschleifen und nachpolieren. Foto zeigt das Resultat:
auto_selber_lackieren_anleitung

Sieht doch für selbstgemacht garnicht so schlecht aus oder? Diesen Bericht habe ich aus eigener Erfahrung geschrieben. Sicherlich kann man das noch besser machen. Ich habe das so gemacht wie weit meine Fähigkeiten reichten. Vielleicht konnte ich damit dem einen oder anderem ja ein wenig Hilfe vermitteln. Viel Spaß beim Lacken!

Hier noch ein paar interessante Produkte die recht nützlich sind.

Auto Lackreiniger professionelle Lackaufbereitung selbst gemacht

Um verwitterte Autolacke wieder glänzend zu machen, braucht man keine teure Autolackaufbereitungsfirma. Mit den richtigen Mitteln kann man das auch selber machen. Die im Autohandel oder in der Baumarkt Abteilung zu bekommenden Mittelchen funktionieren bedingt zwar auch sind aber nicht so effektiv wie die Mittelchen vom Profi. Damit meine ich den Großhandel wo auch die Autolackierwerkstätten ihre Produkte kaufen. Im Internet z.B. bei eBay kann man diese Produkte meist auch bestellen. Benötigt wird Lack Schleif- und Polierpaste sowie Feinpolitur. Die gibt es meist von verschiedenen Herstellern. Ich würde die der Firma Mipa oder 3M nehmen.

lack_richtig_polieren

Und so wirds gemacht (Lackaufbereitung):
Ist nur eine kleine Fläche des Lackes ausgebleicht, nimmt man einen feinen Lappen (z.B. ein altes Baumwollshirt und reibt mit der Schleifpaste kreisweise über den verwitterten Lack. Vorsicht ist geboten wenn die Lackfläche vorher schon mal so behandelt wurde da der Lack dann schon sehr dünn ist. Die Schleifpaste also vorsichtig einreiben und dann trocknen lassen. Der Wagen sollte zuvor natürlich gewaschen sein um keine Kratzer zu verursachen. Nachdem die Schleifpaste getrocknet ist, die Fläche mit Watte polieren.

Bei großen Flächen empfehle ich eine Poliermaschine zu nehmen oder einen Polierteller aus Gummi mit einem Fliesaufsatz für die Bohrmaschine. Damit geht das eigentlich am besten. Perfekt wäre eine Druckluft Bohrmaschine da die nicht so heiss wird.

Nachdem nun die Schleifpaste angewendet wurde sollte eigentlich schon die tote Lackschicht entfernt sein und der Autolack wieder glänzen. Jetzt kommt die Feinpolitur zum Einsatz. Damit macht man das Gleiche wie zuvor mit der Autolackschleifpaste. Schön mit der Watte auf Hochglanz polieren und der Lack sieht aus wie neu. Nach der nächsten Autowäsche würde ich den Lack noch mit einem entsprechendem Mittelchen versiegeln um in damit vor neuem Ausbleichen und Kratzern zu schützen.

Hier ein Foto wie das dann aussehen kann. Die linke Fläche der Motorhaube ausgeblichen und verwittert. Die rechte Seite erstrahlt nach dem Aufbereiten in neuem Glanz:
Autolack selber aufbereiten polieren

Wie gesagt ich würde die Schleifpaste von 3M nehmen. Ich hab euch mal den Link dazu eingefügt:

3M Schleif- und Polierpaste in einem 1 ltr
5 Sterne
5 von 5 Sternen
20 Bewertungen
Preis: 32,40€
Zuletzt aktualisiert am 21.09.2017
  • sehr gut für verwitterte Lacke geeignet
  • schleifen und polieren in einem Arbeitsgang
  • selbst bei dunklen Lacken werden Kratzer und Schlieren entfernt
  • wirkt physikalisch, daher keine Lackverfärbung
  • frei von Wachs, Öl und Silikon

Autolack selber aufbereiten polieren, hier folgt noch ein Video zum Thema: